DKBC-Pokal – Achtelfinale Männer
SKC Unterharmersbach 1 – TSV Denkendorf
MP: 6,0:2,0
SP: 13:11
Kegel: 3801:3705
Mit einer guten Mannschaftsleistung und starken 3801 Kegeln zog der SKC Unterharmersbach souverän ins Viertelfinale des DKBC-Pokals ein. Gegen den TSV Denkendorf setzte sich der Bundesligist mit 6:2 Mannschaftspunkten durch und machte so den Einzug ins Viertelfinale perfekt.
Im Startpaar schickte Unterharmersbach Frédéric Koell und Jonas Bähr auf die Bahn. Koell begann solide, musste aber gegen Julian Lennert (607 Kegel) zunächst in sein Spiel finden. Mit 353 Kegeln auf der zweiten Hälfte platze der Knoten und mit 649 Kegeln holte er souverän den ersten Mannschaftspunkt. Jonas Bähr (626 Kegel) hingegen fand nicht entscheidend Zugriff auf Melvin Rohn, der mit 639 Kegeln konterte und den Ausgleich für die Gäste markierte. Nach dem ersten Durchgang stand es somit 1:1 bei leichtem Kegelvorteil für die Gastgeber.
In der Mittelachse brachte Unterharmersbach dann die Vorentscheidung. Fabian Zimmermann spielte groß auf und erzielte mit 688 Kegeln das Tagesbestergebnis. Gegen Stefan Krieg (605 Kegel) holte er ungefährdet den Punkt und baute den Vorsprung deutlich aus. Parallel dazu zeigte Paul Schondelmaier mit 610 Kegeln eine stabile Leistung und behauptete sich gegen Christian Dieterich (604 Kegel) knapp im direkten Duell. Beim Zwischenstand von 3:1 und einem komfortablen Kegelpolster war die Tür zum Viertelfinale weit geöffnet.
Im Schlussdurchgang ließ Unterharmersbach nichts mehr anbrennen. Chris Dambacher überzeugte mit konstantem Spiel und 626 Kegeln, während sein Kontrahent Maurice Rohn (611 Kegel) nicht entscheidend verkürzen konnte. Janos Brancsek (602 Kegel) musste sich zwar Marcel Volz geschlagen geben, der mit starken 639 Kegeln den zweiten Punkt für Denkendorf holte, doch am Gesamtergebnis änderte dies nichts mehr.
Mit 3801:3705 Kegeln und 6:2 Mannschaftspunkten setzte sich der SKC Unterharmersbach letztlich verdient durch. Alle sechs Spieler lagen wieder über 600 Kegeln, mit dem Ausreißer nach oben durch Fabian Zimmermanns 688 Kegel. Denkendorf verkaufte sich teuer und hatte mit Lennert (647) und Volz (639) ebenfalls zwei Akteure auf hohem Niveau, konnte jedoch den konstanten Druck der Gastgeber nicht über die gesamte Distanz mitgehen.
Sieben Erstligisten und ein Zweitligist zogen insgesamt ins Viertelfinale ein. Bei der gestrigen Auslosung dazu wurden vier interessante Begegnungen ausgelost. Unterharmersbach darf sich erneut auf ein Heimspiel freuen, begrüßt aber mit dem amtierenden Pokalsieger SKK Raindorf eine harte Nuss. Das zweite Hammerlos bekam der VfB Halbergmoos zugeteilt, sie reisen zum Deutschen Meister SKV Rot-Weiss Zerbst. Olympia Mörfelden spielt gegen den Zweitligisten Eschlkam und der VKC Eppelheim reist zum TSV Zwickau.
Frauen ziehen mit Waldkirch souverän ins Finale
SKVS Pokal Halbfinale – Frauen
50 Punkte – 2290 Kegel:
SKC Unterharmersbach
50 Punkte – 2281 Kegel:
SKV Waldkirch
45 Punkte – 2126 Kegel:
KSC Immendingen
Im SKVS-Pokal der Frauen zeigte der SKC Unterharmersbach eine geschlossene und spielerisch starke Mannschaftsleistung. Maßgeblichen Anteil am erfolgreichen Abschneiden hatte Karin Schondelmaier (16/599), die mit dem Tageshöchstwert ihres Teams glänzte. Ebenfalls stark präsentierte sich Celina Wacker (13/589), die mit konstanten Durchgängen wichtige Punkte sammelte. Mandy Fritsch (11/542) überzeugte mit Kampfgeist, während Chiara Robel (10/560) mit einer stabilen Leistung das Mannschaftsergebnis absicherte. Mit insgesamt 50 Punkten und 2290 Kegeln behauptete sich Unterharmersbach im starken Teilnehmerfeld.
Auch die Konkurrenz zeigte hochwertige Leistungen. Für den SKV Waldkirch überzeugte insbesondere Nadine Maier (16/584) mit einer starken Vorstellung, während Silke Ketterer-Heck (10/542) wichtige Akzente setzte. Beim KSC Immendingen ragte Christine König (10/518) heraus und führte ihr Team zu soliden 45 Punkten bei 2126 Kegeln. Waldkirch erreichte ebenfalls 50 Punkte bei 2281 Kegeln, sodass sich Unterharmersbach dank der geschlossenen Mannschaftsleistung einen Platz unter den beiden besten Teams sichern konnte.
Damit qualifizierten sich die Frauen des SKC Unterharmersbach für das südbadische Pokalfinale am 28.03.2026 in Freiburg. Dort treffen sie auf KSC Önsbach 1, KSG Denzlingen 1 sowie einen weiteren Finalteilnehmer.
Männer Zwo brillieren im Pokal-Halbfinale
SKVS Pokal Halbfinale
Gruppe 1 – Männer
53 Punkte – 2344 Kegel:
SKC Unterharmersbach 2
45 Punkte – 2272 Kegel:
SKV Waldkirch 2
33 Punkte – 2193 Kegel:
G7 Spaichingen
31 Punkte – 2155 Kegel:
RS Olympia VS
Auch im Männerwettbewerb präsentierte sich der SKC Unterharmersbach in überzeugender Form. Allen voran Marijan Valjak (11/614) spielte groß auf und erzielte das beste Einzelergebnis seines Teams. Cyril Hugler (16/607) überzeugte mit einer starken Punktausbeute, Thorsten Nübling (14/582) lieferte eine konstante Leistung und Mike Schondelmaier (12/541) komplettierte das geschlossene Mannschaftsergebnis. Mit 53 Punkten und 2344 Kegeln setzte sich Unterharmersbach an die Spitze des Teilnehmerfeldes.
Auch die Konkurrenz zeigte starke Einzelresultate. Für den SKV Waldkirch überzeugte Kevin Rieß (15/581), während Stefan Wehrle (8/555) wichtige Kegel beisteuerte. Bei GT Spaichingen ragte Alexander Sierle (9/618) mit einer Tagesbestleistung heraus. RS Olympia VS hielt insbesondere durch Holger Jauch (8/622) dagegen. Waldkirch kam auf 45 Punkte bei 2272 Kegeln, GT Spaichingen erzielte 33 Punkte bei 2193 Kegeln und RS Olympia VS erreichte 31 Punkte bei 2155 Kegeln.
Mit dem Einzug unter die beiden besten Mannschaften qualifizierten sich auch die Männer des SKC Unterharmersbach für das südbadische Pokalfinale am 28.03.2026 in Freiburg. Dort treffen sie auf KSC Önsbach 1 und SG Wolfach/Oberwolfach sowie einen weiteren Finalteilnehmer.
Unterharmersbach 3 behauptet Rang drei
Rheintalliga – Männer
SKC Unterharmersbach 3 – KSC Önsbach 3
MP: 5,5:2,5
SP: 13,5:10,5
Kegel: 3349:3190
Im mit Spannung erwarteten Duell um Tabellenplatz drei setzte sich der SKC Unterharmersbach 3 im Nachholspiel des 9. Spieltags mit 5,5:2,5 gegen den direkten Konkurrenten KSC Önsbach 3 durch. Mit einem klaren Kegelvorsprung von 159 Holz (3349:3190) untermauerte die Dritte ihre Heimstärke und behauptete damit Rang drei in der Rheintalliga.
Im Startpaar erwischte Unterharmersbach einen ausgeglichenen Auftakt. Michael Fonteiner (531 Kegel) musste sich trotz engagierter Leistung Marco Lutz (517 Kegel) knapp nach Satzpunkten geschlagen geben. Parallel dazu entwickelte sich zwischen Marvin Wacker und Jörg Hofer das engste Duell des Tages. Beide kamen auf starke 570 Kegel, sodass hier folgerichtig die Punkte geteilt wurden. Nach dem ersten Durchgang stand es 0,5:1,5 bei nahezu ausgeglichenem Spielverlauf.
In der Mittelpaarung drehte Unterharmersbach dann auf. Franz-Josef Wacker zeigte mit neuer PB von 590 Kegeln die Tagesbestleistung und ließ Helmut Kientz (533 Kegel) keine Chance. Auch Patrick Armbruster präsentierte sich konstant und setzte sich mit 548 Kegeln gegen Günter Teufel (511 Kegel) durch. Mit zwei klaren Duellsiegen übernahmen die Gastgeber die Führung und erspielten sich ein komfortables Polster.
Im Schlussdurchgang ließ Unterharmersbach nichts mehr anbrennen. Marc-Kevin Krämer überzeugte mit starken 545 Kegeln und behauptete sich gegen Lukas Schmiederer (495 Kegel). Lediglich Manuel Malek musste sich in einem hochklassigen und bis zur letzten Bahn offenen Duell Markus Schmiederer mit 3:1 geschlagen geben – 565 zu 564 Kegel zeigen, wie eng diese Begegnung war.
Am Ende standen 3349 Kegel bei 13,5:10,5 Satzpunkten und 5,5:2,5 Mannschaftspunkten auf der Habenseite der Gastgeber. Besonders bemerkenswert war dabei die geschlossene Mannschaftsleistung mit gleich vier Ergebnissen jenseits der 545-Kegel-Marke sowie der Tagesbestwert von Franz-Josef Wacker.
Mit diesem Heimsieg entscheidet Unterharmersbach 3 das direkte Duell für sich und verschafft sich im Kampf um Platz drei eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf in der Rheintalliga.


