Stadtbesichtigungen, Musik und das Adventssingen im Festspielhaus haben die Kurzreise in die Mozartstadt geprägt.
Der Chorausflug des Katholischen Kirchenchors Oberharmersbach führte in der Adventszeit in die Mozartstadt Salzburg. Am ersten Tag stand ein Besuch von Schloss Hellbrunn auf dem Programm. Bei klarem, kaltem Winterwetter bot der dortige Weihnachtsmarkt Gelegenheit, bei Glühwein, Punsch und Kaffee zu verweilen.
Am Abend bezog die Gruppe ihr Quartier für zwei Tage im Hotel Drei Eichen in Eugendorf, wo ein gemeinsames Abendessen serviert wurde. In geselliger Runde klang der Abend mit gemeinsamem Singen aus.
Sehenswürdigkeiten besichtigt
Am nächsten Morgen ging es weiter nach Salzburg. Am Busterminal Nonntal nahm eine Stadtführerin die Gruppe in Empfang. Bei einem Rundgang durch die Altstadt wurden zahlreiche Kirchen und Plätze besichtigt, darunter die Franziskanerkirche, die Erzabtei St. Peter sowie der Dom mit Domplatz und Kapitelplatz. Der Weg führte außerdem am Festspielhaus und der barocken Universitätskirche vorbei, durch die Goldgasse sowie zum Mozartdenkmal und zum Geburtshaus von Wolfgang Amadeus Mozart. Für einen kurzen Blick auf Schloss Mirabell und den Mirabellengarten wurde die Salzach überquert. Nach der rund zweistündigen Stadtführung blieb Zeit zur freien Verfügung.
Konzert im Festspielhaus
Am Abend folgte der Höhepunkt des Ausflugs: der Besuch des Adventssingens im Festspielhaus Salzburg. Im Advent 2025 stand die Veranstaltung unter dem Titel „Der blinde Hirte“. Orchester mit Bläsern, Streichern, Stubenmusik und Orgel sowie Gesang von Chor, Ensemble und Solisten wechselten sich ab und fügten sich stimmungsvoll zusammen. Die Weihnachtsgeschichte wurde aus der Sicht des blinden Hirten dargestellt. Besondere Akzente setzten die Hirtenkinder mit ihren schauspielerischen und musikalischen Einlagen. Gegen 19 Uhr endete die Veranstaltung. Im Hotel klang der Tag bei einem gemeinsamen Abendessen aus.
Blick vom Festungsberg
Am Sonntag, dem letzten Tag, stand nochmals Salzburg im Mittelpunkt. Verschiedene Sehenswürdigkeiten konnten nun in Ruhe besichtigt werden. Zudem bestand die Möglichkeit, den Gottesdienst im Dom zu besuchen, bei dem eine Messe von Johann Michael Haydn aufgeführt wurde. Nach dem Gottesdienst sang der Chor ein Lied im Dom. Bei strahlendem Sonnenschein bot sich anschließend der Aufstieg auf den Festungsberg und die Besichtigung der Festung Hohensalzburg an.
Um 13.30 Uhr begann die Heimreise. Trotz einer Strecke von rund 540 Kilometern und zeitweise stockendem Verkehr verlief die Rückfahrt in guter Stimmung. Am Abend erreichte die Reisegruppe wohlbehalten die Heimat.





