Männer 1 auch mit schlechtestem Heimergebnis dieser Saison erfolgreich.
1. Bundesliga – Männer
SKC Unterharmersbach 1 – TSV Breitengüßbach 1
MP: 5:3
SP: 10:14
Kegel: 3758:3686
Mit einem hart erkämpften, aber hochverdienten 5:3-Erfolg ist dem SKC Unterharmersbach ein gelungener Jahresauftakt im Spitzenspiel des Zweiten gegen den Dritten gelungen. Nach dem Zerbster Nachholspiel an Dreikönig war der SKC als Tabellenzweiter in diesen Spieltag gestartet und unterstrich mit diesem Erfolg eindrucksvoll die bislang überragende Saison.
Im Startpaar entwickelte sich sofort eine intensive Partie. Frédéric Koell bekam es mit Julian Hess zu tun und musste nach den ersten Bahnen einem Rückstand hinterherlaufen. Mit zunehmender Spieldauer fand Koell jedoch immer besser in sein Spiel und drehte das Duell mit einer starken Schlussbahn zu seinen Gunsten. Mit 620 Kegeln setzte er sich knapp gegen Hess durch, der auf 599 Kegel kam. Parallel dazu zeigte Jonas Bähr eine sehr starke Leistung gegen Chris Georgi. Zwar hielt der Breitengüßbacher lange gut dagegen und kam auf respektable 638 Kegel, doch Bähr ließ ihm insgesamt nur auf der letzten Bahn etwas Raum. Mit starken 660 Kegeln holte er souverän den Punkt, sodass Unterharmersbach nach dem Startpaar mit 2:0 Mannschaftspunkten und einem komfortablen Vorsprung in den Gesamtkegeln optimal in die Partie startete.
In der Mittelpaarung blieb der SKC zunächst weiter auf Kurs. Fabian Zimmermann verpasste zwar eine noch höhere Zahl, hatte jedoch gegen Christian Jellite jederzeit alles unter Kontrolle. Mit 643 Kegeln ließ er dem Gästespieler, der auf 583 Kegel kam, keine echte Chance und sicherte den nächsten Mannschaftspunkt. Nebenan entwickelte sich zwischen Chris Dambacher und Christian Rennert ein sehr enges Duell. Dambacher spielte ordentliche 604 Kegel, musste sich aber Rennert geschlagen geben, der mit 622 Kegeln etwas konstanter agierte und den Punkt für Breitengüßbach holte. Dennoch lag Unterharmersbach zur Halbzeit weiterhin klar vorne und hielt die Gäste auf Abstand.
In der Schlusspaarung startete Breitengüßbach dann eine beherzte Aufholjagd. Sowohl Axel Schondelmaier als auch Janos Brancsek gerieten früh unter Druck. Beide verloren ihre Duelle gegen Justin Moshacke bzw. Christopher Wittke bereits nach drei Bahnen und Breitengüßbach kam zwischenzeitlich auf 28 Kegel heran. Dann kämpfte sich Axel jedoch auf der Schlussbahn nochmals stark zurück. Moshacke brach gleichzeitig auf der letzten Bahn mit 126 Kegeln deutlich ein, wodurch der Hombacher einiges an Kegel gut machen konnte. Axel kam somit auf 589 Kegel, Moshacke auf 582. Nebenan zeigte Wittke mit 662 Kegeln eine herausragende Leistung und gewann alle vier Sätze, während Brancsek mit 642 Kegeln dennoch ein ordentliches Ergebnis ablieferte.
Am Ende reichte der Schlussspurt aus, um den knappen Gesamtholzvorteil über die Ziellinie zu bringen. Mit insgesamt 3758 zu 3686 Kegeln sicherte sich Unterharmersbach den 5:3-Erfolg und damit zwei enorm wichtige Tabellenpunkte. Gleichzeitig profitierte das Team-Hombe vom überraschenden Bamberger Sieg gegen Zerbst und übernahm damit erneut die Tabellenführung, während Breitengüßbach abrutschte. Hinter dem Spitzenduo Unterharmersbach und Zerbst bleibt es extrem eng, denn alle übrigen acht Mannschaften müssen weiterhin den Blick nach unten richten und im weiteren Saisonverlauf noch um den Klassenerhalt kämpfen.
Zweite siegreich gegen Sandhausen
BaWü-Liga – Männer
SKC Unterharmersbach 2 – RW Sandhausen 1
MP: 6:2
SP: 13:11
Kegel: 3510:3458
Mit einem starken Heimsieg gegen den Tabellenzweiten RW Sandhausen hat die zweite Mannschaft des SKC Unterharmersbach einen gelungenen Start ins neue Jahr gefeiert. Der Erfolg fiel dabei vor allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung in der Schlussphase verdient aus.
Der Auftakt konnte aus Hombacher Sicht kaum unterschiedlicher sein. Mike Schondelmaier kam gegen Sebastian Peter überhaupt nicht in seinen Rhythmus und wurde nach 60 Wurf durch Finn Ruf ersetzt. Gemeinsam kamen beide auf 522 Kegel, mussten sich aber Sebastian Peter geschlagen geben, der für Sandhausen starke 594 Kegel erzielte und den Mannschaftspunkt holte. Parallel dazu zeigte Marvin Wacker eine starke Leistung und setzte mit 622 Kegel direkt ein Ausrufezeichen. Gegen Christian Cunow mit 582 Kegel holte Marvin souverän den Punkt. Trotz der Punkteteilung lagen die Gäste nach dem Startpaar aufgrund der höheren Konstanz leicht in Führung.
In der Mittelpaarung übernahm der SKC zunehmend die Kontrolle. Fabian Zimmermann bestätigte auch in seinem zweiten Einsatz an diesem Tag mit 615 Kegel die 600er Marke und setzte sich klar gegen Tim Drnasin durch, der auf 570 Kegel kam. Nebenan musste Paul Schondelmaier gegen den stärksten Sandhausener antreten und hatte dabei mit 554 Kegel klar das Nachsehen. Uros Ramic spielte für die Gäste starke 608 Kegel und holte den Punkt deutlich, sodass das Spiel weiterhin offen blieb.
Die Entscheidung fiel schließlich in der Schlusspaarung. Cyril Hugele ließ gegen das Duo Steffen Steiert und Jörg Schneider nichts anbrennen und holte mit 603 Kegel sicher den Mannschaftspunkt. Daneben spielte Janos Brancsek ebenfalls konstant und setzte sich mit 594 Kegel klar gegen Mike Heckmann durch, der auf 559 Kegel kam. Mit diesen beiden Punkten drehte der SKC die Partie endgültig zu seinen Gunsten.
Am Ende stand ein verdienter 6:2-Heimsieg bei 3510:3458 Kegel auf der Anzeige. Durch diesen Erfolg gegen den Tabellenzweiten verbessert sich die zweite Mannschaft des SKC Unterharmersbach auf Rang fünf und verschafft sich damit weiter Luft im oberen Tabellenmittelfeld.
Hombe Mädels bleiben Tabellenführer Waldkirch auf den Versen
Verbandsliga – Frauen
SG Villingen/Winzeln 1 – SKC Unterharmersbach 1
MP:2:6
SP: 10:14
Kegel: 3269:3323
Die Frauen 1 des SKC Unterharmersbach starten erfolgreich ins neue Jahr und behaupten mit einem 6:2-Auswärtssieg bei der SG Villingen/Winzeln 1 die Tabellenführung. Mit 3323 Kegel setzten sich die Hombe-Mädels gegen 3269 Kegel der Gastgeberinnen durch und bleiben damit weiterhin Spitzenreiter Waldkirch dicht auf den Fersen.
Im Startpaar entwickelte sich von Beginn an ein Spiel auf Messers Schneide. Celina Wacker traf auf Yvonne Ühlin-Balti, die für die SG Villingen/Winzeln 546 Kegel erzielte. Celina hielt stark dagegen und setzte sich mit 552 Kegel bei ausgeglichenen Satzpunkten knapp durch. Parallel dazu spielte Sarah Streck gegen Anette Gewald, die für die Gastgeberinnen 498 Kegel erreichte. Sarah wurde nach einer schwächeren zweiten Bahn ab Wurf 61 durch Katrin Schondelmaier ersetzt. Trotz einer starken Aufholjagd reichte es am Ende mit 490 Kegel nur äußerst knapp nicht, sodass dieser Mannschaftspunkt an Unterharmersbach ging. Nach dem Start lag der SKC dennoch mit zwei Kegel im Rückstand.
Im Mittelpaar baute Villingen/Winzeln zunächst Druck auf. Ronja Nester spielte für die SG starke 598 Kegel und gewann ihr Duell gegen Natascha Beck, die mit 505 Kegel den Punkt abgeben musste. Nebenan sorgte jedoch Leonie Fritsch für die Wende. Sie zeigte eine starke Leistung, kam auf hervorragende 596 Kegel und gewann ihr Duell gegen Dragana Frei, die 542 Kegel erzielte, deutlich. Damit konnten die Gastgeberinnen ihren Vorsprung weiter ausbauen.
Im Schlusspaar ließen die Hombe-Mädels dann nichts mehr anbrennen. Chiara Robel lieferte ihr bislang bestes Spiel ab und erzielte mit exakt 600 Kegel eine neue persönliche Bestleistung. Gegen Ulrike Riester, die für Villingen/Winzeln auf 530 Kegel kam, gewann sie alle vier Sätze. Im letzten Duell setzte sich Mandy Fritsch mit starken 580 Kegel gegen Sarah Nachengast durch, die 555 Kegel erzielte. Auch hier fielen die Satzpunkte ausgeglichen aus, der Mannschaftspunkt ging jedoch verdient an Unterharmersbach.
Am Ende stand ein verdienter 6:2-Erfolg für den SKC Unterharmersbach, der damit optimal ins neue Jahr startet und weiterhin vom Aufstieg träumen darf.
Dritte hat mit schwerer Bahn zu kämpfen
Bezirksliga – Männer
KSC Wehr-Öflingen 2 – SKC Unterharmersbach 3
MP: 6:2
SP:11,5:12,5
Kegel: 3187:3154
Im Startpaar geriet der SKC zunächst in Rückstand. Michael Fonteiner unterlag Christoph Dylowski mit 523 zu 559 Kegel und musste den Mannschaftspunkt abgeben. Direkt daneben sorgte Franz-Josef Wacker für den einzigen Lichtblick in dieser Phase. Mit starken 589 Kegel ließ er Gisbert Müller klar hinter sich und gewann sein Duell mit 4:0 Satzpunkten, womit der SKC ausgeglichen in die Mittelpaarung ging.
Dort kippte das Spiel jedoch zunehmend zugunsten der Gastgeber. Manuel Malek fand gegen Manuel Perinetti nicht zu seinem Spiel und verlor mit 499 zu 535 Kegel sowie 1,5 zu 2,5 Satzpunkten. Parallel dazu musste Tobias Streck gegen Jörg Stippkugel mit 489 zu 557 Kegel ebenfalls den Mannschaftspunkt abgeben. Wehr-Öflingen baute damit seine Führung weiter aus.
Im Schlusspaar stemmte sich Unterharmersbach noch einmal gegen die drohende Niederlage. Thorsten Nübling spielte eine sichere Partie und holte mit 572 zu 528 Kegel gegen Uwe Beischer souverän den Mannschaftspunkt. Im letzten Duell konnte Patrick Armbruster den Lauf jedoch nicht mehr drehen. Trotz ausgeglichener Satzpunkte musste er sich Tim Beischer mit 482 zu 507 Kegel geschlagen geben, wodurch der sechste Mannschaftspunkt an die Gastgeber ging.
Am Ende stand für den SKC Unterharmersbach 3 eine 2:6-Niederlage bei 12,5 zu 11,5 Satzpunkten und 3154 zu 3187 Kegel. Trotz des knappen Satzverhältnisses fehlte es an diesem Tag an Durchschlagskraft in den entscheidenden Duellen, sodass Wehr-Öflingen den Heimsieg verdient einfuhr.
Gemischte 1 verliert klar beim Tabellenführer
Bezirksklasse B – Männer
SG FA Heros/VK 85 FR M2 – SKC Unterharmersbach X1
MP: 6,5:1,5
SP: 15,5:8,5
Kegel: 3169:2963
In der Bezirksklasse B Männer musste sich die Gemischte 1 des SKC Unterharmersbach beim Tabellenführer SG FA Heros/VK 85 Freiburg M2 deutlich mit 1,5:6,5 Mannschaftspunkten geschlagen geben. Bei 3169:2963 Kegel zeigte die Mannschaft zwar eine geschlossene Leistung, insgesamt war der Rückstand jedoch zu groß, um ernsthaft in Schlagdistanz zu kommen.
Im Startdurchgang begann John Alexander gegen Edmund Münzhuber. John spielte ordentliche 503 Kegel und gewann mit 2,5 Satzpunkten den Mannschaftspunkt, während Münzhuber mit 512 Kegel zwar mehr Holz erzielte, den Punkt aber abgeben musste. Parallel dazu hatte Annalena Wacker gegen Timo Reinmuth einen schweren Stand. Annalena kam auf 462 Kegel, während Reinmuth mit starken 535 Kegel und drei gewonnenen Sätzen klar punktete. Auch Anna Margenfeld zeigte mit 513 Kegel eine konstante Vorstellung, musste sich jedoch Michael Fischer geschlagen geben, der mit 517 Kegel und zwei Satzpunkten den nächsten Punkt für die Gastgeber holte. Samantha Alexander hielt gegen Konrad Schmidt lange gut mit, kam auf 520 Kegel, verlor jedoch gegen dessen 522 Kegel und drei Satzpunkte ebenfalls den Mannschaftspunkt. Damit lag Unterharmersbach bereits zur Halbzeit deutlich zurück.
In der Schlusspaarung setzte sich das Bild fort. Wolfgang Lehmann fand gegen Julian Perera kaum Zugriff auf die Bahnen und musste sich mit 469 Kegel klar geschlagen geben, während Perera mit 587 Kegel und vier gewonnenen Sätzen den Punkt souverän für Freiburg einfuhr. Im letzten Duell lieferten sich Rolf Willmann und Jochen Driller ein ausgeglichenes Spiel. Beide kamen auf jeweils 496 Kegel und teilten sich bei 2:2 Satzpunkten den Mannschaftspunkt.
Am Ende stand eine klare Niederlage gegen den Tabellenführer. Trotz einer insgesamt soliden und geschlossenen Mannschaftsleistung reichte es für die Gemischte 1 nicht aus, um den spielstarken Gastgebern ernsthaft gefährlich zu werden.



