Gewerbeschüler und Fachlehrer der Gewerbeschule Offenburg sanieren das Dach der Herrenholzhütte und zwei Grillstellen. Zimmerleute und Maurer im Einsatz.
Das Dach der Herrenholzhütte erhält eine neue Eindeckung und auch die beiden Grillstellen in der Hütte und im Außenbereich werden neu aufgemauert. Seit Montag sind die Bauarbeiten im Gange. Bis Freitag soll alles fertig sein. Der Arbeitseinsatz ist eine echte Win-Win-Situation. Während die Schülerinnen und Schüler praktische Erfahrungen sammeln können und dabei etwas lernen, spart die Stadt Zell bares Geld. An Ende werden es rund 8000 Euro sein.
Den Stein ins Rollen gebracht
Dass die Sanierungsarbeiten notwendig sind, ist schon seit längerer Zeit bekannt. Die Herrenholzhütte wurde 1971 errichtet. Die seit 54 Jahren vorhandene Eternit-Eindeckung musste erneuert werden. Auch die Grillstelle und die Außengrillstelle waren in die Jahre gekommen und nicht mehr funktionsfähig. Für die notwendige Arbeiten wurden im Haushaltsplan 2025 der Stadt Zell 23.000 Euro eingestellt.
Von der geplanten Maßnahme hat auch der Zeller Gewerbeschullehrer Philipp Spitzmüller erfahren, der seit sechs Jahren in Offenburg unterrichtet und unter anderem die Klasse der Zimmerleute betreut. Einmal jährlich führt er mit seiner Klasse eine Exkursion auf den Naturlehrpfad in Zell a. H. durch, die ihren Abschluss dann mit einem Grillfest in der Naherholungsanlage Herrenholz findet.
Auf dem kleinen Dienstweg hat Philipp Spitzmüller den Kontakt zu Ortsvorsteher Jürgen Isenmann gesucht und angeboten, sich im Zuge eines Schulprojekts mit seinen Auszubildenden Zimmerleuten bei der Sanierung einzubringen. Auch die Maurerklasse der Gewerbeschule konnte er dafür begeistern, sich an dem Projekt mit der Erneuerung der beiden Feuerstellen zu beteiligen.
Begleitete und koordiniert wird die Maßnahme vom Betriebshof der Stadt Zell. Die Zimmerei Gottfried Lehmann liefert das Gerüst, das Material und stellt Werkzeuge zur Verfügung. Deren Firmenchef und Ortschaftsrat Gottfried Lehmann signalisierte im Vorfeld sofort Zustimmung, dass die Arbeiten von den Schulklassen durchgeführt werden.
„Wir wollten mit dem Schülereinsatz den heimischen Handwerksbetrieben keine Konkurrenz machen“, erklärt Ortsvorsteher Jürgen Isenmann. Er rechnet damit, dass sich die Kosten für die Stadt Zell um rund 8000 Euro auf 15.000 Euro reduzieren werden.
Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.





