Beim Kindersommer in Oberharmersbach haben acht kleine Nachwuchsbäcker selbst Hand angelegt. Die alten Mühlentechniken und das kreative Backen mit Bäckermeister Franz Lehmann sorgten für viel Spaß.
Foto: Wolfgang Torge
Foto: Wolfgang Torge
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Foto: Wolfgang TorgeAm vergangenen Montag wurde eine Gruppe Kinder von Mitgliedern des Historischen Vereins bei der Tourist-Info abgeholt und zur Mühle beim Rathaus begleitet. Dort warteten bereits Mühlenwart Harald Klenschewski und Bäckermeister Franz Lehmann auf die jungen Gäste.
Zunächst wurden die Kinder aus Hygienegründen und wie es sich für kleine Lebensmittelhandwerker gehört mit einer stilechten Bäckermütze ausgestattet. Anschließend erhielten sie erste Einblicke in das Vorbereiten eines Hefeteigs. Da dieser etwas Zeit zum Gehen braucht, erklärte der Mühlenwart in der Zwischenzeit, wie aus Getreidekörnern Mehl entsteht. Eine gar nicht so einfache Angelegenheit, besonders mit den Mitteln vergangener Zeiten.
Kneten, rollen, formen
Staunend beobachteten die acht Kinder, wie die Körner zu Mehl und Schrot verarbeitet wurden. Beides durften sie anfassen und probieren. Danach ging es an den Teig: Kneten und Ausrollen erforderten Kraft und Fingerspitzengefühl.
Im nächsten Schritt konnten die kleinen Bäcker ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie formten aus dem Teig Gesichter oder gestalteten fantasievolle Gebilde. Bäckermeister Lehmann zeigte zudem, wie man mit einfachen Techniken kleine Tierfiguren entstehen lässt: Igel, Hase, Schnecke, Maus. Aber auch Brezeln und Knoten wurden hergestellt.
Mit dem eigenen Werk nach Hause
Jedes Kind durfte ein oder zwei der selbst geformten Backstücke mitnehmen, samt genauer Anleitung für das Backen zu Hause: im vorgeheizten Ofen bei 200 Grad, auf mittlerer Schiene, acht bis zwölf Minuten. Die Veranstalter wünschten da schon vorab „Guten Appetit“.
Zum Abschluss bedankte sich der Vorstand des Historischen Vereins mit einem kleinen Präsent bei den beiden Akteuren für ihren engagierten Einsatz.





