Er war Rettungsassistent beim DRK-Kreisverband Wolfach. Kommunalpolitisch hat er sich der Grünen Liste Zell angeschlossen.
Schnell verbreitete sich die Nachricht vom Tod von Georg Heizmann aus Zell a. H. Er ist im Alter von 67 Jahren am Freitag, 8. August 2025 verstorben. Viele Menschen kannten ihn aus seiner langjährigen beruflichen Tätigkeit als Rettungsassistent beim DRK-Kreisverband Wolfach sowie aus seinen kommunalpolitischen Ämtern als Ortschaftsrat von Unterharmersbach und als Stadtrat von Zell a. H.
Georg Heizmann wurde am 22. Januar 1958 geboren. Seine Kindheit verbrachte er mit vier Geschwistern in Unterentersbach. Nach der Schulzeit absolvierte er eine Ausbildung zum Industriemechaniker bei den Prototypwerken in Zell a. H.
1981 begann er eine Weiterbildung zum Handwerksmeister für Mechanik in Stuttgart. Seinen Zivildienst leistete er beim DRK-Kreisverband Wolfach. Nach Abschluss des Zivildiensts entschloss er sich, dem Rettungsdienst treu zu bleiben und wurde durch Weiterbildungen zum Rettungsassistenten. Aufgrund seiner beruflichen Erfahrung und Qualifikation wurde er zu einem der beiden Leiter der Zeller Rettungswache bestellt. Insgesamt erreichte er eine Betriebszugehörigkeit von 40 Jahren und arbeitete auch nach seinem Renteneintritt weiter für das DRK.
1997 heiratete er Christa Becker. Gemeinsam haben sie die beiden Söhne Tim und Bennet. Die Familie stand für ihn immer im Mittelpunkt und die gemeinsame Zeit bedeutete ihm sehr viel.
Georg Heizmann war ein lebensfroher Familienmensch und der Natur stark verbunden. Als passionierter Angler hatte er eine Fischpacht im Harmersbach und konnte einen privaten Fischteich übernehmen.
Durch sein kommunalpolitisches Interesse kandidierte er schon früh für die Grüne Liste Zell a. H. und für den Ortschaftsrat in seinem Wohnort Unterharmersbach. 2019 wurde er erstmals in den Ortschaftsrat gewählt, bei der Kommunalwahl im Frühjahr 2024 schaffte er auch den Einzug in den Zeller Gemeinderat, dieses Amt musste er aufgrund seiner im Herbst 2024 diagnostizierten Krankheit aufgeben.
Mit viel Hoffnung nutzte er alle therapeutischen Möglichkeiten, um die Krankheit zu bekämpfen. Es war ihm ein großes Anliegen, soweit wie möglich ein normales Leben zu führen. Bis zuletzt war ihm neben seiner Familie der Kontakt mit seinen Freunden sehr wichtig.
Morgen Donnerstag, 21. August 2025, wird er nach der Trauerfeier um 15.00 Uhr in der Pfarrkirche auf dem Zeller Friedhof bestattet.
Das tief empfundene Mitgefühl gilt seiner Frau Christa und den beiden Söhnen Tim und Bennet sowie allen Angehörigen.




