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Biberach | 4.10.2024

Lydia Mohnke feiert ihren 90. Geburtstag

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Bekannte und geschätzte Mitbürgerin: Lydia Mohnke feiert am Samstag frohgelaunt ihren 90. Geburtstag. Foto: Hanspeter Schwendemann
von Hanspeter Schwendemann

Die Jubilarin ist in Biberach sehr bekannt und beliebt. In mehreren Vereinen war sie zeitlebens aktiv. Auch als Wirtin vom „Bürgerstüble“ und vom FVB-Clubheim hat sie viel Wertschätzung erfahren.

Am morgigen Samstag kann Lydia Mohnke im Kreise ihre Familie frohgelaunt den 90. Geburtstag feiern. Zwei Kaffeekränzchen mit ihren Freundinnen und mit der Nachbarschaft hat die gesellige Jubilarin schon geplant. Die Glückwünsche der Dorfgemeinschaft überbringt am Montag Bürgermeister Jonas Breig.

Auch wenn sie in ihrem Leben von harten Schicksalsschlägen nicht verschont geblieben ist – Lydia Mohnke hat ihren Frohsinn, ihren Humor und ihr ansteckendes Lachen nie verloren.

Eine gebürtige Zellerin

Die Wiege von Lydia Mohnke geb. Haaser stand am 5. Oktober 1934 ins „Korbmochers“ in der Grabenstraße in Zell a. H., wo sie mit einem älteren Bruder und einer jüngeren Schwester aufgewachsen ist. Als Lydia zwei Jahre alt war, zog die Familie nach Biberach, wohnte zunächst in der Bahnhofstraße beim Riehle-Küfer und baute dann ihr eigenes Heim im Urbann, wo die Jubilarin heute noch lebt.

Im Jahr 1957 heiratete Lydia den aus Mecklenburg-Vorpommern stammenden Herbert Mohnke. Der gelernte Schmied war beruflich nach Oberwolfach gekommen. Kennengelernt hat sich das junge Paar bei der Kilwi in Oberharmersbach. Aus ihrer Ehe sind die Kinder Angelika und Thomas hervorgegangen. Heute gehören auch zwei Enkelkinder und vier Urenkelkinder zur Familie.

Ein schwerer Schicksalsschlag für die Familie war der Tod ihres Sohnes Thomas. Kurz vor seinem 22. Geburtstag hat er bei einem Motorradunfall am Ortseingang von Zell sein Leben verloren. 1998 erlag ihr Ehemann Herbert im Alter von nur 63 Jahren einer heimtückischen Erkrankung.

Arbeiterin, Gastgeberin und Wirtin

Ihre Aktivität und ihr Lebensmut hat Lydia Mohnke über die schweren Einschnitte in ihrem Leben und auch über Krankheitsphasen hinweggetragen. In jungen Jahren arbeitete sie in einer Weberei und später bei der Firma Knauer. In den 1960er Jahren vermietet die Familie Mohnke Gästezimmer. Einige der Gäste von damals sind noch heute mit der lebensfrohen Jubilarin befreundet.

Ab 1972 unterstützte Lydia Mohnke ihren Ehemann in der Tankstelle und Kfz-Werkstatt Mohnke-Hansmann, wo sie die Bürorarbeiten übernommen hat. Dann wurde sie Pächterin des „Bürgerstübles“ im Urbann. Bekannt war die versierte Köchin für ihre leckeren Hähnchen und Salatplatten. Weitere vier Jahre führte Lydia Mohnke das FVB-Clubheim. „Ich koche immer noch gerne“, bestätigt die Jubilarin, die sich täglich ein gutes Mittagessen zubereitet und sich selbst versorgt. Die Zutaten kauft sie in den nahliegenden Märkten ein. Auch wenn der heute fast 90-jährigen das Gehen schwerfällt bewältigt sie ihre Einkäufe mit dem Rollator noch selbst und bleibt so in Bewegung. Dort wo es notwenig ist, wird sie von ihrer Tochter Angelika und deren Ehemann Wolfgang unterstützt.

Außerdem ist Lydia Mohnke eine große Blumenfreundin und sorgt mit ihrem grünen Daumen für ein wohnliches Zuhause. Ihr großer Wintergarten ist hell und lichtdurchflutet.

In der Vereinsgemeinschaft aktiv

Dem Biberacher Fußballverein ist die ehemalige Clubheim-wirtin treu geblieben. Bis vor Kurzem war sie noch passives Mitglied der alten Herren des FVB. Als Fußballfan schaut sich Lydia Mohnke gerne Fußballspiele im Fernsehen an. „Ich bin informiert“, lacht die Jubilarin. Nicht nur über das Geschehen auf dem Fußballplatz sondern auch in der ganzen Welt. Jeden morgen schaut sie im Fern sehen den Weltspiegel an.

Der Vereinsgemeinschaft war Lydia Mohnke eng verbunden. Sie war Gründungsmitglied des Heimat- und Verkehrsvereins sowie vom Hausfrauenbund und gehörte beiden Vereinen bis zu deren Auflösung an. Auch die Fasent war ein wichtiger Bestandteil von ihrem Leben. Im Jahr 1972 war sie der erste Oberbiber in der Narrenzunft.

Den kompletten Bericht finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post.

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