Lena Ringwald siegt bei der »Küchenschlacht«

Von ihrer Mutter Angelika Ringwald hat sie die Leidenschaft am Kochen geerbt – Aufnahmewoche war interessant und aufregend – Am Samstag Wochenrückblick im ZDF

In dieser Woche war Hobbyköchin Lena Ringwald aus Biberach im ZDF zu sehen. Fünf Tage lang lieferte sie sich mit fünf weiteren Hobby­köchen eine »Küchenschlacht« und ging dabei am heutigen Freitag als strahlende Siegerin hervor. Am morgigen Samstag wird ab 11.10 Uhr nochmals ein Wochenrückblick ausgestrahlt. Alle Tagessendungen von Montag bis Freitag können in voller Länge unter www.zdf.de abgerufen werden.

»Die Freude am Kochen habe ich von meiner Mama geerbt«, bekennt Lena Ringwald ganz spontan. Schon immer habe man zuhause gemeinsam gekocht. Vor allem an den Wochenenden steht man bei der Familie Ringwald zusammen am Herd und es wird auch immer wieder etwas Neues ausprobiert. An Weihnachten wird gemeinsam mit Mutter Angelika und Schwester Tanja ein Festmenü kreiert.

Auch essen gehe sie sehr gerne, bestätigt die 23-jährige Biberacherin und sie hole sich dabei gerne Ideen und Anregungen für die eigene Küche. Kochbücher und das Internet seien für sie Informationsquellen. Streng nach Rezept koche sie aber dennoch nicht. »Ich mixe aus allem mein persönliches Menü zusammen«, berichtet die engagierte Hobbyköchin. Mit der zunehmenden Übung sei sie auch mutiger und experimentierfreudiger geworden.

»Da hatte ich dann keine Ausrede mehr«

Während ihrer Studienzeit in Freiburg sei sie spontan auf die Idee gekommen, sich für eine Teilnahme an der »Küchenschlacht« zu bewerben. »Das war schon im Sommer 2015«, erinnert sich Lena Ringwald. Bald sei auch der Rückruf vom ZDF gekommen, aber es habe dann aus zeitlichen Gründen nicht geklappt, weil sie vor dem 1. Examen ihres Jurastudiums stand. Inzwischen ist sie Rechtsreferendarin in Offenburg, wohnt wieder zuhause in Biberach und ist auch zeitlich flexibler. »Als im März 2017 der erneute Anruf des Fernsehsenders kam, hatte ich keine Ausrede mehr«, lacht Lena Ringwald.

Im Mai reiste sie dann, begleitet von ihrem Vater Karl und Schwester Tanja, in die Hansestadt. Es sei anstrengender als gedacht aber auch sehr interessant gewesen. Ganz korrekt seien die 35-minütigen Kochzeiten eingehalten worden. Nur kurz vor der Aufzeichnung durften die Kandidaten ins Studio um zu prüfen, ob auch alle Zutaten richtig vorhanden sind. »Alles war sehr spontan«, berichtet Lena Ringwald und bestätigt: »Im Finale sind mir sogar die Nüsse angebrannt.« Ansonsten sei es aber ganz gut gelaufen. Die Ergebnisse wurden jeweils von Profiköchen beurteilt, manche von ihnen sind bekannte Sterneköche. »Johann Lafer hat’s immer geschmeckt«, bestätigt die erfolgreiche Hobbyköchin.

Start mit dem Lieblingsgericht

Mit ihrem Lieblingsgericht »Sous-vide gegarter Seeteufel« ist Lena Ringwald am Montag in das Kochduell gestartet.  Am Dienstag hat sie »Dreierlei von der Jakobsmuschel« zubereitet, am Mittwoch wurde vom ZDF als Motto »Tomate mal anders« vorgegeben. Hier hat sich die Biberacherin »Tomateneis« und »Tomate geräuchert« einfallen lassen. Mit »Kaninchen mit Thai-Spargel« hat sie sich am Donnerstag in den Finaltag gekocht.

Am heutigen Freitag standen sich dann Lena Ringwald und Anastasia Varsami gegenüber. Johann Lafer hatte als Finalgericht »in Pergament gegarter Heilbutt mit Kokos-Curry-Schaum und orientalischem Couscous« vorgegeben. Als Juror verkostete der Hamburger Sterne-Koch Christoph Rüffer die beiden Menüs und gab dem Gericht »auf dem grünen Teller« den Vorzug – gekocht von Lena Ringwald!

Mit dem Jubel des Finaltags und der Freude über den Sieg in der ZDF-Küchenschlacht sind die Ringwalds wieder nach Biberach zurückgekehrt. Jetzt wartet auf Lena Ringwald die Teilnahme an einer Qualifikationswoche, in der sich sechs Wochensieger gegenüber stehen. Bei der großen Finalwoche wird in der letzten Staffel der Hobbykoch des Jahres ermittelt und es winken 25.000 Euro Siegprämie.