Alemannischer Liederabend mit Uli Führe: »Muul uff« am Donnerstag im Storchenturm-Museum

»Muul uf« heißt es am Donnerstag, 23. Mai, im Zeller Städtle, wenn Liedermacher Uli Führe mit seinem Mundwerk Menschen und Zeitgeschehen unter die Lupe nimmt. In alemannischer Mundart versteht sich. Los geht’s um 19.30 Uhr im Storchenturm-Museum.

Vielen ist der Musiker und Komponist Uli Führe noch aus seiner Zeit als freier Autor beim SWR bekannt. Dort schlüpfte er in den 1990er Jahren wöchentlich in die Rolle des Ernst Hirnholzer. Seit vielen Jahren vertont der gebürtige Lörracher auch Werke des alemannischen Mundartdichters Manfred Marquardt. Im Storchenturm-Museum präsentiert der Mundart-Künstler Lieder der gleichnamigen CD »Muul uf«, die 20 Titel umfasst. Live und handgemacht versteht sich.

So wie Insekten aussterben, so sterben auch die Wörter im Dialekt aus, weil sie kaum mehr gebraucht werden. Und Führe entdeckt im Land die Sekte mit »de gsenkte Chöpf« – alle mit Handy in der Hand. Bei dem Titel »guet gmeint« besingt der Musiker selbstkritisch die Zeit als Vater.

Seit 2017 ist Führe Träger des Alemannenring – eine Auszeichnung für lebende Komponisten, die sich um die Vertonung alemannischer Liedtexte verdient gemacht haben.
Infos und Eintrittskarten für den Alemannischen Liederabend gibt’s – für neun Euro, inklusive 1/8 l Wein bei der Tourist-Info Zell a. H. – auch per Telefon (07835/
6369-47) oder E-Mail tourist-info@zell.de.