Vortrag in Unterentersbach: Wie man Menschen lesen lernen kann

Wie man Menschen lesen lernen kann, darüber referiert Winfried Schröter am Freitag, 15. März, um 19 Uhr in der Akademie Allgaier in Unterentersbach (Dorfstr. 8). Mit seinem Motto »Zeig mir dein Gesicht, und ich sage dir, wer du bist« zeigt er neue Methoden, um Mitarbeiter besser zu führen oder in Verhandlungen zu glänzen.

»Ein vom Bewerber oder Mitarbeiter gemaltes Bild sagt mehr als 1.000 Worte«, meint Managementberater Winfried Schröter. Es eröffne einen Blick in die Psyche des Menschen. Eine Firma führt ein 90-minütiges Vorstellungsgespräch und stellt doch den Falschen ein? Dabei hätte es gereicht, den Bewerber 60 Sekunden lang ein Bild zeichnen zu lassen. Oder man hätte zehn Minuten lang die Gesichtszüge und die Physiognomie seines Fotos studiert. Wie Führungskräfte ihre Mitarbeiter besser einschätzen können und einen leichteren Umgang mit ihnen pflegen, zeigt er in seinem Vortrag genauso wie Verkäufer ihren Kunden gezielter beraten können. Denn Körpersprache und Mimik lassen sich antrainieren und somit kann man getäuscht werden. Die Anatomie eines Gesichtes aber liefert schon seit Pythagoras Möglichkeiten, einen Menschen einzuschätzen.

Winfried Schröter berät seit über 20 Jahren Firmen. Sein Credo: Man kann in Menschen lesen wie in einem aufgeschlagenen Buch. Menschenkenntnis ist bei der Mitarbeiterauswahl genauso wichtig wie das Einschätzen von Kunden oder Verhandlungspartnern. Aber nicht jeder hat ein angeborenes Gespür für den anderen. Das könne man lernen. Es sei eine Frage von Wissen und Training. Winfried Schröter vermittelt im Vortrag das entsprechende Handwerkszeug, um Menschen einschätzen zu können.

Eine Methode ist das Face-Reading. Dabei werden die Größenverhältnisse und Formen im Gesicht analysiert, um genauere Einblicke in Persönlichkeit und Potenziale zu erhalten. Diese Methode wurde schon im alten Griechenland genutzt. Face-Reading lässt tiefer blicken als manchem lieb ist. Schröter stellt noch ein weiteres Verfahren vor: die Bildanalyse. Zur Typisierung einer Person lässt er sie in nur einer Minute ein Bild mit sieben schlichten Symbolen wie Haus oder Baum zeichnen. Daraus erkennt er unter anderem, wie der Zeichner mit Menschen umgeht, ob er auf Klarheit Wert legt oder mehr Worte als nötig benutzt.

Diese und weitere Themen wird Schröter am Vortragsabend vorstellen und referieren. Der Eintritt dafür ist kostenlos. Wer sich vorab ein Bild machen will, kann Winfried Schröter am 21. Februar im Sat-1-Frühstücksfernsehn schon einmal erleben.