Am kommenden Mittwoch, 16. Juli, um 19 Uhr lädt die Zeller Sommermusik zum nächsten Konzert in die Evangelische Kirche ein. Drei Musiker präsentieren Werke von Johann Sebastian Bach und seinen Söhnen.

Zum vierten Konzert der diesjährigen Zeller Sommermusik laden die Evangelische Kirchengemeinde und die Stadt Zell am Mittwoch, 16. Juli, um 19 Uhr in die Evangelische Kirche ein. Das Konzert steht unter dem Titel *Bach und Söhne – eine musikalische Familiengeschichte“ und widmet sich dem musikalischen Erbe einer der bedeutendsten Familien der Musikgeschichte.

Die Musikerinnen Sonja Kanno-Landoll und Angelika Kuen-Durando (Querflöte) sowie Dimitris Pekas (Violoncello) spielen Trio-Sonaten von Johann Sebastian Bach und drei seiner Söhne: vom konzertanten Hochbarock aus der Köthener Zeit des Vaters, über Wilhelm Friedemanns galanten Stil aus seiner Zeit in Halle, Carl Philipp Emanuels empfindsamen Stil am Hofe Friedrichs der Großen in Potsdam, bis zur Frühklassik nach London, wo der jüngste Bach-Sohn Johann Christian wirkte.

Der Eintritt ist frei. Am Ausgang wird um Spenden zur Unterstützung der Konzertreihe gebeten.

Sonja Kanno-Landoll studierte Querflöte mit den Abschlüssen in Orchestermusik und Musikerziehung an der Hochschule für Musik Saarbrücken. Zusätzlich absolvierte sie ein Studium der Alten Musik mit dem Hauptfach Traversflöte in Nürnberg. Sie besuchte Meisterkurse bei Aurèle Nicolet, Peter Thalheimer, Barthold Kuijken und anderen. Seit 1992 arbeitet sie als freiberufliche Musiklehrerin, spielt regelmäßig mit dem Akademischen Orchester Freiburg und der Elztalsinfonietta und tritt in verschiedenen Ensembles mit historischen Instrumenten auf. Konzertreisen führten sie unter anderem nach Russland, Italien und Ägypten.
Angelika Kuen-Durando studierte Flöte an der Musikhochschule Karlsruhe bei Renate Greiss und später in Winterthur bei Conrad Klemm. Weitere Impulse erhielt sie in Meisterkursen in Nizza und durch Unterricht bei André Jaunet in Zürich. Als Kammermusikerin trat sie im In- und Ausland auf und war in Rundfunkaufnahmen beim SWF zu hören. Sie unterrichtete an der Musikschule Nördlicher Breisgau und interessierte sich sehr für die Verbindung von Körperarbeit und Musik. So absolvierte sie Ausbildungen in Alexandertechnik und Dispokinesis.

Dimitris Pekas, geboren in Griechenland, begann im Alter von fünf Jahren mit dem Cellospiel. Er studierte am Nationalkonservatorium Nordgriechenlands und schloss dort mit Auszeichnung ab. Von 2005 bis 2011 studierte er an der Musikhochschule Freiburg bei Adriana Contino. Pekas nahm an Meisterkursen bei bekannten Cellisten wie János Starker und Jérôme Pernoo teil. Neben seiner Lehrtätigkeit an der Musikschule Nördlicher Breisgau wirkt er auch bei Theaterproduktionen mit und gastierte unter anderem in Padua, Hannover und Basel.