Zum 5. Mal in Folge öffnen Künstler im Kinzigtal ihre Ateliers. Unterstützt wird diese Öffentlichkeitsarbeit vom Kunstverein Mittleres Kinzigtal. Der nichtkommerzielle Kunstverein wurde 1985 gegründet und widmet sich der Präsentation und Förderung zeitgenössischer Kunst. Angeschlossen an diese Aktion sind auch vier Ateliers am Zeller Kunstweg.

Kunstinteressierte haben am 17. und 18. Oktober 2020 die Möglichkeit, jeweils von 11 bis 17 Uhr insgesamt zwölf Ateliers zu besuchen. Es erwarten die Gäste 14 Künstler. Die Besucher haben die Möglichkeit, die Kunstschaffenden persönlich kennenzulernen und ihnen beim Arbeiten über die Schulter zu schauen. Neu: es gibt Performances in einigen Ateliers.

Am Ende der Aktion werden Kunstwerke verlost. Jeder hat eine Chance, der sieben der aufgeführten zwölf Ateliers besucht. Der jeweilige Künstler bestätigt ihren Besuch mit seiner Unterschrift auf dem Flyer und dieser kommt zur Verlosung. Verlost werden Kunstwerke von folgenden Künstlern: Beate Axmann, Wolfgang Hilzensauer, Martin Kempe, Klaus Kautz, Roland Mauch, Gabriele Schuller, Marion Sokol, Peter Walter.

Mit dieser Aktion soll der Austausch zwischen Künstler und Kunstinteressierten gefördert werden. Ein Rückblick auf die letzten Veranstaltungen zeigt, dass viele das Angebot dankend annehmen.

Die Wirkstätten der Künstler befinden sich entlang der Kinzig und in den Seitentälern in den Orten Gengenbach, Zell a. H., Welchen­steinach, Haslach und Hau­sach. Hier besteht die Gelegenheit sich vor Ort in den Ateliers über Themen, wie
z. B. Maltechniken und Werke der einzelnen Künstler zu informieren.

Es besteht auch die Möglichkeit Kunstwerke zu erwerben. Die Künstler freuen sich auf ihre Fragen rund um die Kunst.

Hier eine Übersicht der geplanten Performance in verschiedenen Ateliers:

Martin Kempe arbeitet immer wieder am Ambos und an der Esse.

Beate Axmann zeigt Videos und Filmausschnitte aus Ihren Live-Performance auf großem Bildschirm von 14.00 bis 15.30 Uhr.

Peter Walter zeigt am Samstag in seinem Atelier den Modellaufbau in Gips von 14.00 bis 14.20 Uhr.

Gabriele Schuller arbeitet an beiden Tagen in ihrem Atelier an einem Werk mit Ölfarbe und zeigt verschiedene Spachteltechniken. Uhrzeit: jeweils von 16.00 bis 16.20 Uhr.

Wolfgang Hilzensauer zeigt wie man Monotypien in vier Farben macht. Uhrzeit: 13.30 bis 14.00 Uhr.

Roland Mauch zeigt an beiden Tagen die Grundlagen der Aquarell-Malerei und bietet Interessierten die Möglichkeit, ein kleines Kunstwerk mit Aquarell-Farben zu schaffen.

Weitere Information zu dieser Veranstaltung und den Künstlern sind auch aus den Flyern und Plakaten »Offen für Kunst« zu finden. Diese sind in den genannten Orten der einzelnen Ateliers und Künstler, in Geschäften und Gemeindezentren ausgelegt. Weiter Informationen zu dieser Aktion sind auch auf der Website des Kunstvereins Mittleres Kinzigtal https://www.kunstvereinmittlereskinzigtal.de/ einzusehen.

Übersicht der teil­nehmenden Künstler in 2020 in Zell am Harmersbach:

Roland Mauch, Aquarell und Acrylmalerei. Bildwerke mit Motiven aus der Natur/abstrakte Kompositionen, Fabrikstraße 1.

Albert Reichenbach, Malerei, Grafik, Fotografie, Hintere Kirchstraße 6.

• Fotoarbeiten von Albert Reichenbach und Siebdrucke von Prof. Dr. Heinz Kneile, Parallel im Storchenturm-Museum/Zell die Ausstellung »Baumportraits«.

Klaus Kautz, abstrakte Malerei/das erste Mal in der Öffentlichkeit, Unter Eckfeld 12.

Wolfgang Hilzensauer, Motive aus der Natur, Experimentelle Kunst, Abstraktion (lyrische Malerei)/Monotypien, Am Bach 1 (unmittelbar an der Schwarzwälder Post)