Mit einem Dankgottesdienst und einem anschließenden Empfang feiern die Kapu­ziner die Gründung ihres Klosters vor 100 Jahren.

Wegen der Abtretung von Elsaß-Lothringen an Frankreich nach dem Ersten Weltkrieg verlor der Orden seine Klostermissionsschule in Straßburg-Königshofen. In Zell a. H. fanden sie neben der Wallfahrtskirche, die den Kapuzinern als Klosterkirche übergeben wurde, eine neue Bleibe und führten hier auch die Klostermissionsschule bis 1976. Mit dem »Haus der Begegnung« und der Mitarbeit in der Seelsorgeeinheit Zell a. H. haben die Kapuziner neue Aufgaben gefunden.

Am Samstag, 3. Oktober 2020, erinnert das Kapuzinerkloster Zell a. H. mit einem Dankgottesdienst an die Gründung des Klosters vor 100 Jahren. Zur kirchlichen Feier um 10 Uhr in der Wallfahrtskirche »Maria zu den Ketten« wird außer dem Provinzial der Kapuziner Christophorus Goedereis auch Weihbischof Dr. Peter Birk­hofer aus Freiburg erwartet. Gemeinsam mit den Kapuzinern zelebriert der Gast aus Freiburg den Gottesdienst und hält auch die Festpredigt.

Eine Abordnung der Unterharmersbacher Musikkapelle wird den Gottesdienst musikalisch begleiten. Im Anschluss daran ist bei günstiger Witterung ein Empfang im Klostergarten vorgesehen. Bei schlechter Witterung findet dieser unter den aktuellen Auflagen in der Klosterhalle statt. Zum Jubiläum wird auch eine kleine Geschichte des Klosters in Text und Bild vorgestellt.