Seele des alten Russlands erklingt

Die Maxim Kowalew Don Kosaken gastieren am 18. Oktober um 19 Uhr in der Wallfahrtskirche Maria zu den Ketten.

Der Chor wird russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen. Im Übrigen richtet sich das sakrale Programm nach der jeweiligen Jahreszeit. Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich dieser Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischem Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat: singend zu beten und betend zu singen. Chorgesang und Soli präsentieren sich im stetigen Wechsel – die Tiefe der Bässe, der tragende Chor, über Bariton bis zu den Spitzen der Tenöre, erklingen die Stimmen aus den Tiefen der russischen Seele.

Maxim Kowalew wuchs in einer musikalischen Familie auf. Früh stand für ihn fest, dass er Musik studieren und eine klassische Gesangsausbildung absolvieren wollte. Er beendete sein Studium an der Musikhochschule Danzig mit einem Magister-Titel, sang Opern, in verschiedenen Chören und Volksmusik-Ensembles. Die Maxim Kowalew Don Kosaken kristallisierten sich aus einem Chor heraus, in dem er 1994 sang. Bis heute sieht Maxim Kowalew es als seine Aufgabe, die schönen russischen Melodien zur Freude des Hörers erklingen zu lassen und dadurch ein Zeugnis abzulegen vom Geiste jenes alten Russlands, das oft über dem Tagesgeschehen in Vergessenheit gerät.

Karten gibt es im Vorverkauf in der Tourist-Information Zell a. H., bei Korbwaren Ketterer und in der Tourist-Information Unterharmersbach sowie an allen Reservix-Vorverkaufsstellen und im Internet.