Unter dem Motto »Vom Glück des Gärtnerns« lädt das Aktionsbündnis »Gentechnikfreie Ortenau« in Zusammenarbeit mit dem BUND-Umweltzentrum Ortenau, Naturkost Kiebitz e.V. und den Enters­bacher Landfrauen bereits zum dritten Mal zum Samen- und Pflanzentauschen auf den Biohof Reber ein.

Am letzten Samstag im April können Samen, Zwiebeln, Setzlinge oder Ableger von Nutz- und Zierpflanzen getauscht, verschenkt oder erworben werden. Wichtig ist dabei, dass es sich bei den Nutzpflanzen nicht um Hybride, sondern um samenfeste Sorten handelt, bei denen auch in der nächsten Generation wieder eine erfolgreiche Nachzucht möglich ist. Besonders lokale Arten aus dem eigenen Anbau sind gewünscht. Wer seinen Erfolg im Garten mit anderen teilen möchte, Interesse am Austausch von Pflanzen hat oder Gleichgesinnte treffen möchte, ist herzlich willkommen. Auch wer keine Pflanzen beisteuern kann, darf etwas mitnehmen, wird aber dann um eine Spende gebeten.

Zusätzlich wird auch professionelles Bio-Saatgut angeboten. Daneben gibt es verschiedene Infostände sowie Kaffee und Kuchen von den Entersbacher Landfrauen. Ergänzt wird das Angebot durch die Kinderbetreuung des BUND-Umweltzentrums Ortenau sowie einen Vortrag von Julius Schaeffer aus Haslach: »Alte Obst- und Gemüsesorten aus der Region neu entdeckt«. Hofstetterli, Gespreckelte Bohne oder Bändelikrut gibt es wohl nirgendwo anders als in dieser Region. Das macht sie zu wertvollen Schätzen der Kinzigtäler Kultur. Der Vortrag stellt einige dieser inzwischen zu Raritäten gewordenen Sorten vor und zeigt auf, wie sie Ausgangspunkt für neue, spannende Wege im Eigen- und Erwerbsanbau sein können.

Das Pflanzen- und Samentauschfest findet am Samstag, 27. April, von 14 bis 17 Uhr (Vortrag 15 Uhr) auf dem Biohof Reber in Unterentersbach statt.

Kuchenspenden gesucht

Für den Kuchenstand beim Pflanzentauschfest am 27. April beim Biohof Reber benötigen die LandFrauen Entersbach noch einige Kuchen. Wer noch süße Leckereien bringen möchte, meldet sich bitte bei Petra Isenmann (Telefon 07835/8142) oder Verena Pfaff (Telefon 07835/1706).