Hombe beendet mit dem 1:1 gegen Oberschopfheim die Niederlagenserie.
FVU I – SV Oberschopfheim I 1:1 (1:1)
Der Anfang ist gemacht: Mit einem leistungsgerechten 1:1- Unentschieden trennten sich am Sonntag der FVU und der SV Oberschopfheim. Der Hombe konnte endlich in starker Besetzung antreten, präsentierte sich kampfstark, musste sich aber zum Schluss mächtig strecken, um gegen die körperlich robuste Truppe aus Oberschopfheim das Unentschieden über die Zeit zu bringen.
Die Zuschauer sahen von Beginn an eine abwechslungs- und temporeiche Begegnung. Man merkte dem FVU an, dass sich die Mannschaft viel vorgenommen hatte. Die erste Duftmarke setzte Oberschopfheim, als Davide Di Bennedetto aus guter Position über das Tor köpfte (11.). Der FVU antwortete mit einem 17-Meter-Schuss des agilen und jederzeit anspielbaren Jens Alender, den Oberschopfheims Schlussmann Kai Schätzle entschärfte (13.). Etwas unglücklich und unnötig fiel dann die Führung für die Gäste: Nach einer Flanke kam es zum Ping-Pong im FVU-Strafraum und nachdem die Blau-Weißen den Ball nicht konsequent geklärt hatten, köpfte Gäste-Mittelstürmer Marco Hofstetter mit viel Energie zum 0:1 ein (17.). Der FVU ließ sich davon nicht beeindrucken und wurde für sein mutiges Spiel mit dem Ausgleich belohnt: Nach überragender Vorarbeit des stark formverbesserten Patrick Ben-Aissa schoss der gut spielende Außenstürmer Jan Bruder zum 1:1 ein (35.). Nach einer weiteren wunderbaren Kombination legte der aktive Leon Lehmann auf Ben-Aissa auf, dessen 16-Meter-Schlenzer Oberschopfheims Schlussmann gerade noch aus dem Winkel fischte (44.).
Nach der Pause hieß es für die FVU-Fans durchatmen, als FVU-Keeper Sascha Gutmann einen Kopfball des Oberschopfheimer Sturmführers Marco Hofstetter überragend parierte (48.). Der Gäste-Schlussmann stand dem in nichts nach und verhinderte seinerseits die FVU-Führung, indem er einen platzierten Flachschuss um den Pfosten drehte, nachdem Ben-Aissa Jens Alender wunderbar freigespielt hatte (57.). Die nächste FVU-Chance hatte Jan Bruder, als er nach einer Flanke von Ben-Aissa plötzlich frei zum Abschluss kam, aber sein Schuss wurde gerade noch geblockt (63.). Dann merkte man dem FVU langsam an, dass die Partie auf dem schmierigen Rasen Körner gekostet hatte, und die körperlich sehr starken Oberschopfheimer bekamen langsam Oberwasser. Doch FVU-Keeper Sascha Gutmann hielt den am Ende verdienten Punktgewinn mit zwei Monsterparaden fest (78./87.)
Fazit: Der FVU hat sich mit einer engagierten Leistung endlich die Seuche von den Kickschuhen geschüttelt. Wichtig ist nun, auch in den nächsten Partien in starker Besetzung aufzulaufen und sich nicht durch fehlende Spieler unnötig zu schwächen, um bis zur Winterpause Boden gutzumachen. Positiv ebenfalls: Durch die englische Woche mit drei Spielen wurde ordentlich Kondition aufgebaut – das könnte in den nächsten Spielen ein entscheidender Faktor sein.



