Nach dem perfekten Jahrsabschluss 2022 startet Unterharmersbach mit einer Niederlage gegen den Tabellenletzten Bamberg. Gerade im Abräumspiel hatte der Schwarzwälder Erstligist starke Schwierigkeiten. Einzig Sascha Gonschorek stach mit neuer persönlicher Bestleistung aus dem Mannschaftsgefüge hervor.
SKC Fehlstart in 2023 gegen Bamberg
1. Bundesliga – Männer
SKC Unterharmersbach 1 – SKC Victoria Bamberg 1
MP: 1:7
SP: 7:17
Kegel: 3543:3668
Nach dem perfekten Jahrsabschluss 2022 startet Unterharmersbach mit einer Niederlage gegen den Tabellenletzten Bamberg. Gerade im Abräumspiel hatte der Schwarzwälder Erstligist starke Schwierigkeiten. Einzig Sascha Gonschorek stach mit neuer persönlicher Bestleistung aus dem Mannschaftsgefüge hervor.
Der Start verlief zunächst verheißungsvoll. Gerade Sascha Gonschorek spielte mit 441 Kegeln ein „Monstervolle“ und erzielte mit 648 Kegeln eine neue persönliche Bestleistung. Andreas Hollet (556 Kegel) drohte zunächst die Auswechlung, doch er blieb im Spiel. Dagegen fand Pascal Dräger (579 Kegel) nicht wirklich in sein Spiel. Da dann Marco Endres starke 646 Kegel dagegen steuerte hielt dieser Bamberg beim 1:1 mit einem Abstand von 25 Kegeln doch noch im Spiel.
Das war es dann aber auch mit der Harmersbacher Herrlichkeit. Julien Schmitt (567 Kegel) ist die fehlende Spielpraxis nach der Verletzung noch anzumerken, er unterlag Fabian Lange (613 Kegel) glatt mit 0:4. Bei Axel Schondelmaier (580 Kegel) lief es zunächst ähnlich, doch er begann das Blatt gegen Uwe Wagner (609 Kegel) zu drehen. Doch nach einem Neuner im letzten Räumen stockte die Angriffswelle und auch der Punkt ging an die Gäste.
Der Weg für Unterharmersbach, Tabellenpunkte einzuspielen, wurde immer länger. Auch Frédéric Koell (590 Kegel) tat sich unvermindert schwer, Cosmin Craciun (617 Kegel) nutzte dies bei den beiden mittleren Bahnen gekonnt aus. Und auch Chris Dambacher (579 Kegel) konnte mit kämpferischer Einstellung an dem Tag nichts mehr ausrichten. Dominik Kunze (627 Kegel) „lochte“ zum 7:1 Auswärtssieg für Bamberg ein.
Bamberg verließ nach dem Sieg den letzten Tabellenplatz. Unterharmersbach behielt trotz Niederlage Platz 5. Doch die untere Tabellenhälfte ist von Platz 5 (Wernburg) bis 10 (Friedrichshafen) auf überschaubare 4 Punkte zusammengerückt.
Frauen halten Tuchfühlung auf Tabellenführer Immendingen
Verbandsliga – Frauen
SKG 77 Singen 1 – SKC Unterharmersbach 1
MP: 2:6
SP: 7:17
Kegel: 3224:3315
Nach etwas unglücklichem Start konnte Unterharmersbach in Singen am Ende doch verdient gewinnen. Sandra König feierte einen Einstand nach Maß.
Am Start konnte Barbara Schondelmaier (239 Kegel) einen guten Auftakt nicht weiterführen, Natascha Beck (268 Kegel) übernahm zur Hälfte die Kugel, doch Sylvia Eiche-Stadelhofer (556 Kegel) verteidigte ihren Vorsprung. Dagegen war Celina Wacker (550 Kegel) mit guten Spiel gegen Sandy Braun (555 Kegel) stets leicht im Vorteil. Doch im letzten Räumen vermochte die Hausherrin in den letzten Würfen noch vorbeizuziehen. Singen ging so mit 0:2 in Führung.
Auch das Mittelpaar war zunächst hart umringt. Ab der Spielhälfte konnte sich dann Unterharmersbach aus dem Würgegriff befreien. Luisa Fehrenbach (546 Kegel) und Katrin Schondelmaier (558 Kegel) gaben dann in den entscheidenden Phasen Vollgas und bezwangen Ulrike Kirchenmayer (519 Kegel) und Chiara Plohmann (514 Kegel) jeweils mit 3:1 Sätzen. Unterharmersbach glich zum 2:2 aus und ging wiederum leicht mit 17 Kegeln in Führung.
Die Sache war gegessen? Noch nicht ganz, denn Bianca Zimmermann kam auf der ersten Bahn mal so gar nicht in Fahrt und gab gegen eine furios startende Anita Zimmermann gleich mal 30 Kegel ab. Dafür feierte Neuzugang Sandra König einen guten Einstand. Als dann auch Bianca Zimmermann ab der zweiten Bahn in die Spur fand drückte Unterharmersbach der Partie den Hombacher Stempel auf. Im internen Zimmermann-Duell gewann dann Bianca (591 Kegel) gegen Anita (576 Kegel) in 3:1 Sätzen und Sandra König (563 Kegel) erspielte gegen Nathalie Gruber (504 Kegel) den vierten Mannschaftspunkt.
Zweite festigt Mittelfeldplatz
Verbandsliga – Männer
SKC Unterharmersbach 2 – SKV Bonndorf 1
MP: 6:2
SP: 15,5:8,5
Kegel: 3484:3363
Der Tabellenletzte Bonndorf präsentierte sich ordentlich in der Hombe Arena, doch eine einheitlich auftretende Bundesligareserve taktierte das Geschehen letztendlich.
Im Gleichschritt, mit zweimal 578 Kegeln begann das Spiel. Und Julien Schmitt sollte im Doppeleinsatz gegen Max Gantert (549 Kegel) mit 3,5 zu 0,5 Sätzen Unterharmersbach in Front bringen. Ein doppelter Punktgewinn am Start des SKC wusste Wolfgang Morath (579 Kegel) zu verhindern. Diesen schnappte er sich in den letzten Würfen, Mike Schondelmaier unterlag wegen einem Kegel.
Dann ergriff Stefan Dornfeld auf Gästeseite die Initianive und spielte mit 583 Kegeln stark auf, doch Wolfgang Bollack hatte meist die besseren Schlussakzente und gewann dieses Duell mit 593 Kegeln. Da auch Manuel Malek (548 Kegel) seinen Kontrahenten Manuel Busser (525 Kegel) bezwang, schlug die Partie eine entscheidende SKC Richtung ein.
Unterharmersbach baute dann kontinuierlich den Vorsprung weiter aus. Gerade Thorsten Nübling wusste mit 590 Kegeln gut ins neue Jahr zu starten, Adrian Albert (536 Kegel) unterlag mit 1:3 Sätzen. Auch Fabian Zimmermann war bestens aufgelegt und markierte mit 597 Kegeln den Tageshöchstwert, da jedoch Bastian Gantert (591 Kegel) drei Bahnen für sich entschied punktete er mit sechs Kegeln weniger.
Dritte revanchiert sich für die Auftaktniederlage
Landesliga A – Männer
SKC Nordrach 1 – SKC Unterharmersbach 3
MP: 3:5
SP: 12:12
Kegel: 3254:3260
Mit vier Kegeln verlor die Dritte das Derby am ersten Spieltag gegen den SKC Nordrach. Nun konnte Unterharmersbach den Spieß umdrehen, musst aber am Schluss noch ganz schön zittern.
Unterharmersbach stellte im Starduo offensiv gegen die Nordracher Startformation. Dies war die richtige Entscheidung: Mike Schondelmaier (574 Kegel) ließ einen stark startenden Ernst Boschert (517 Kegel) in der Folge keine Chance und Gerhard Schöner (584 Kegel) traf auf einen schwach beginnenden Werner Spitzmüller (238 Kegel), Jonas Hug (278 Kegel) übernahm zur Hälfte, konnte aber ein 0:2 Start nicht mehr verhindern.
Caruso Angelo (228 Kegel) war es dann auf Hombacher Seite, der nicht ins Spiel fand. Hier kam Armin Kesel (273 Kegel) und versuchte das Blatt zu wenden, doch Kevin Kimmig (519 Kegel) wusste dies mit einem Schlussspurt gerade noch zu verhindern. Auch Marvin Wacker lag mit 0:2 hinten, verlor die ersten beiden Bahnen jedoch knapp und kippte dann ab der Spielhälfte gegen Philipp Alender (540 Kegel) das Spiel und punktete mit 552 Kegeln).
Am Schluss versuchten die Hausherren zunächst vergeblich, die Wende herbeizuführen und Unterharmersbach schien mit dem vorletzten Durchgang den Sack zuzuhaben, sie führten mit 89 Kegeln, 30 Wurf waren noch zu tätigen. Aber dann … „Holla, die Waldfee!“. Wurf um Wurf holten die Nordracher Kegel um Kegel auf. Das Unterharmersbacher Team taumelte angezählt in die entscheidende Phase und Marcel Roth (565 Kegel) und der Tagesbete Daniel Fritsch (597 Kegel) setzten im Räumen weiter wuchtig nach. Doch am Ende waren es dann winzige 6 Kegel, Patrick Armbruster (534 Kegel) und Franz Dörr (516 Kegel) gingen nicht zu Boden.
Vierte muss Goldscheuer durchlassen
Bezirksklasse A
SKC Goldscheuer X1 – SKC Unterharmersbach 4
MP: 7:1
SP: 14:10
Kegel: 3027:2882
Die 4. Mannschaft war zum Jahresauftakt noch nicht bereit. Die Gastgeber entschieden auch die knappen Duelle für sich.
Zunächst kam Paul Schondelmaier gegen Ralf Hügel besser ins Spiel und führte 2:0, doch der Goldscheuerer Mannschaftsführer holte auf. Mit dem letzten Wurf entschied er das Duell bei 2:2 Sätzen bei 515 zu 514 Kegeln gerade noch für die Hausherren. Auch Michael Fonteiner (440 Kegel) startete mit 2:0, bekam aber dann ordentlich Sand ins Getriebe, Günter Kopf (491 Kegel) nutzte dies um Goldscheuer mit zwei Duellsiegen und 52 Kegeln in Führung zu bringen.
Im mittleren Abschnitt feierte Sarah Streck ihren SKC Einstand, ab Wurf 90 übernahm Fabian Dittebrand. Die erspielten 424 Kegel reichten jedoch nicht für Sebastian Flöschner (462 Kegel). Auch Wolfgang Lehmann (518 Kegel) unterlag in den Kegeln Richard Fuchs (525 Kegel), dies war jedoch einer verkorksten Bahn geschuldet, die anderen drei Durchgänge spielte er klar besser und gewann so mit 3:1 Punkten.
Dies sollte dann auch der Ehrenpunkt für Unterharmersbach sein: John Alexander (478 Kegel) und Franz Josef Wacker (508 Kegel) konnten gegen Philippe Lenhardt (512 Kegel) und Roland Schiff (522 Kegel) die Niederlage nicht mehr abwenden.
Fünfte profitiert vom Verletzungspech
Bezirksliga A
KSC Önsbach 5 – SKC Unterharmersbach 5
MP: 3:5
SP: 12:12
Kegel: 2746:2775
Önsbach 5 stand kurz vor ihrem ersten Saisonsieg. Doch im Schlusstrio schlug das Verletzungspech zu, durch welches dann die Hombacher Fünfte das Spiel noch gewann.
Das Starttrio war von eindeutigen Duellen geprägt. Die Geschwister Boschert zeigten gute Leistungen, doch musste Madeleine (432 Kegel) gegen Heiko Schemel (506 Kegel) und Matheo (474 Kegel) gegen Ingo Hahn den Punkt abgeben. Dafür steigerte sich Erik Brucher (495 Kegel) und holte so Kegel um Kegel gegen Jona Zapf (374 Kegel) zurück. So führte Önsbach zwar mit 2:1 Mannschaftspunkten, doch Kegeltechnisch hielten sich beide Teams mit 1401 Kegel exakt die Waage.
Danach wartete Unterharmersbach mit Mathias Prinzbach (534 Kegel) den Partiebesten auf, er punktete gegen Dominik Huck (485 Kegel). Im Gegenzug war wiederum Hansjörg Rosewich (428 Kegel) gegen Jörg Hofer (526 Kegel) chancenlos. Die Partie sollte dann zwischen dem dritten SKC Neuling Oliver Munterde und Noah Bär entschieden werden. Und hier hatte Önsbach die leichten Vorteile, doch im dritten Durchgang musste der junge KSC’ler verletzungsbedingt aufgeben. Da kein Ersatz zu Verfügung stand war das Spiel entschieden. Oliver Munterde freute sich mit 412 Kegeln dann trotzdem über einen gelungenen Einstand.



