Trockenes Schilf geriet in Brand

Häckselmaschine konnte noch in Sicherheit gebracht werden – Feuerwehren begrenzten den Schaden auf eine Minimum

Zu einem Flächenbrand kam es am Samstagmittag beim Abernten von trockenem Chinaschilf. Die Zeller Feuerwehr bekam den Brand schnell in den Griff und konnte den Schaden auf ein Minimum begrenzen.

»Die Brandlast war enorm, als wir an die Unglücksstelle kamen«, berichtete Gesamtkommandant Philipp Schilli. Die Flammen schlugen meterhoch aus dem trockenen Chinaschilf. Hilfreich war, dass der Landwirt noch eine Schneise ziehen konnte, so dass nicht das ganze Feld in Brand geraten war. Durch den großen Einsatz von Löschwasser konnte der Brand auf der rund 300 Quadratmeter großen Fläche bald gelöscht werden.

Die Alarmierung erfolgte um 13.34 Uhr. Im Einsatz waren alle Abteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Zell mit 40 Einsatzkräften. Außerdem wurden die Tanklöschfahrzeuge von Nordrach, Oberharmersbach und Hausach hinzu alarmiert. Dadurch konnte auf den Aufbau einer Löschwasserleitung verzichtet werden, informierte stellv. Feuerwehrkommandant Tors­ten Wiucha.

»Alles ist gut verlaufen«, kommentierte Wiucha den Hilfseinsatz. Der Rest des Feldes konnte abgeschirmt werden. Die Erntemaschine wurde von den Maschinenführern rechtzeitig aus dem Gefahrenbereich gebracht. Aus ihrem Inneren musste aber brennendes Schilf geholt und abgelöscht werden. Der entstandene Schaden wird von der Polizei mit rund 200 Euro beziffert.

In Zeiten von Corona trugen viele der Feuerwehrleute Gesichtsmasken. Diese dienen dem Eigenschutz. Das Tragen werde von der Feuerwehr nicht zwingend vorgeschrieben und sei jedem selbst überlassen, so das Kommando.

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