Landtagsabgeordneter Volker Schebesta trifft sich mit dem Vorstand des Handels und Gewerbevereins. Es sind viele Mosaiksteine,
die die Einkaufsstadt Zell lebendig halten.
Gerade hat der dritte verkaufsoffene Sonntag einmal mehr unter Beweis gestellt, welch großes Potenzial der Zeller Einzelhandel nach wie vor hat. Dennoch bedarf es großer, gemeinsamer Anstrengungen, damit die Innenstadt auch in Zukunft attraktiv bleibt.
Am Montag hat sich Landtagsabgeordnete Volker Schebesta mit der Vorstandschaft des Handels- und Gewerbevereins getroffen, um sich ein Bild von der Situation in Zell a. H. zu machen. Mit dabei waren auch Hannes Grafmüller vom CDU-Stadtverband und Rebecca Steinbach vom Stadtmarketing der Stadt Zell.
Starke SpezialistenGeschäfte in Zell
„Wir haben noch fast alles“, betonte HGV-Vorsitzender Paul Lehmann und warnte davor, Zell generell schlecht zu reden. Vorstandsmitglied Petra Brosemer unterstrich diese Aussage. In der Stadt gebe es noch starke Spezialisten-Geschäfte wie die Messerschmiede Kneissler, der Trachtenshop, Schmid-Zell für Schulranzen, Damen- und Herrenmoden, Buchhandel, Schreibwaren und vieles mehr.
Volkan Sünger berichtet, dass verstärkt Kundschaft von Seelbach und Kuhbach über den Schönberg nach Zell komme, weil die Verkehrsanbindung in Richtung Lahr durch die 30-er-Zone für Unmut bei der dortigen Bevölkerung sorge.
„Uns liegen der Einzelhandel und die Gastronomie am Herzen“, betonten sowohl der Landtagsabgeordnete Volker Schebesta als auch Gemeinderat Hannes Grafmüller.
Vorstandsmitglied Martha Hoferer von Papierhaus Bechert berichtet aus ihrem Arbeitsalltag im Postshop. Tagtäglich sehe sie, wie viel „Müll“ von Temu und anderen Online-Händlern ankommt und wieder zurückgesendet wird. Deshalb dürfe man nicht müde werden, den Leuten zu vermitteln, dass sie hier vor Ort einkaufen sollen, damit die Geschäfte gestärkt werden und erhalten bleiben.
Eine erfolgreiche Initiative des HGV sind die Jobkärtli und das Zeller Gutscheinkärtli, über die rund 300.000 Euro eingezahlt werden. „Das ist Geld, mit dem bei rund 40 Geschäften eingekauft werden kann und das in Zell a. H. bleibt“, betonte Paul Lehmann.
Den kompletten Bericht und weitere Bilder finden Sie in der Print-Ausgabe der Schwarzwälder-Post





