Mit Blumen und Symbolen erleben Familien in St. Blasius den Leidensweg Jesu auf eindrucksvolle Weise.
Foto: Andrea Fix
Foto: Andrea Fix
Am Morgen des Karfreitags folgten die Biberacher und Nordracher Kommunionkinder sowie weitere Familien der Einladung zum Kinderkreuzweg in der Kirche St. Blasius. Nach der Begrüßung durch Gemeindereferentin Julia Schätzle stimmten alle gemeinsam mit dem Kommunionsvorbereitungsteam den Kanon „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ an und betonten somit ihren Glauben an die Gemeinschaft und die Präsenz von Jesus – auch heute hier bei uns.
Mit bunten Tüchern waren bereits Stationen in der Kirche vorbereitet. Passend zur jeweiligen Station legten die Kommunionkinder unter anderem Brot und Wein, eine Dornenkrone und ein Kreuz ab. Der Leidensweg wurde spürbar und immer wieder wurde eine Verbindung zum eigenen Erleben geschaffen: So muss auch heute der Umgang mit unseren Mitmenschen geübt werden. Sei es ein Verrat wie bei Petrus oder Gerüchte und Lügen, die Freundschaften und Familien zerstören können.
Nach der letzten Station wurde symbolisch eine Kerze ausgepustet. Jesu Tod wurde nicht nur den Kindern sehr anschaulich vor Augen geführt und die Betroffenheit war spürbar.
Eine Stille, die schließlich durch das Ablegen der mitgebrachten Frühlingsblumen an der Grabstelle Jesu durch die Kinder unterbrochen wurde. Auch ihre Fastenkässle konnten die Kinder in diesem würdevollen Rahmen abgeben.
Gemäß der Karfreitagstradition verließen die Familien die Kirche ohne Schlusslied und ohne Segen, um voller Hoffnung auf die Wiederauferstehung an Ostern wiederzukommen.





