Der Grünen-Landtagsabgeordnete Thomas Marwein und die Grünen-Landtagskandidatin Maren Seifert waren zu Besuch in Zell und Unterharmersbach.
Beim jüngsten Gemeindebesuch des Landtagsabgeordneten Thomas Marwein und der Landtagskandidatin Maren Seifert führte das Programm auch nach Unterharmersbach.
Zunächst tauschten sich Marwein und Seifert im Zeller Rathaus mit Bürgermeister Pfundstein und Ortsvorsteher Jürgen Isenmann über die finanzielle Situation der Stadt sowie über aktuelle Bauprojekte aus. In Zell stehen mit dem Neubau einer Kindertagesstätte, der Sanierung des Feuerwehrgebäudes, Maßnahmen zum Hochwasserschutz und der Neugestaltung des Bahnhofsareals mehrere größere Vorhaben an, die mit hohen Kosten verbunden sind. Dennoch konnte für die Jahre 2026/2027 ein genehmigungsfähiger Doppelhaushalt aufgestellt werden.
Bürgermeister Pfundstein wies jedoch darauf hin, dass dies nur unter engen Rahmenbedingungen möglich sei. So greife die Stadt im Jahr 2026 noch auf Rücklagen zurück. Zudem seien Mittel aus dem Ausgleichsstock beantragt worden, und viele Projekte würden durch Förderprogramme des Landes unterstützt. Kommunale Steuern wie die Hunde- und Gewerbesteuer seien bereits angehoben worden, dennoch sei der Haushalt sehr knapp kalkuliert.
Entlastung bringt eine angekündigte Zahlung von 5,5 Millionen Euro aus dem Sondervermögen des Bundes für Infrastrukturmaßnahmen. Thomas Marwein begrüßte, dass diese Mittel vom Land an die Kommunen weitergeleitet werden. Die Städte und Gemeinden wüssten am besten, wo Investitionen notwendig seien, so Marwein.
Im Anschluss stand ein Ortstermin in Unterharmersbach auf dem Programm. Im Mittelpunkt stand der nahezu fertiggestellte Rad- und Fußweg. Ortsvorsteher Jürgen Isenmann, der zugleich als planender Ingenieur am Projekt beteiligt war, führte über die Strecke und erläuterte die Herausforderungen während der Bauphase. Auch dieses Projekt wurde mit Landesmitteln gefördert. Landtagskandidatin Maren Seifert äußerte sich positiv über das Ergebnis des Weges: „Trotz aller Widrigkeiten während der Planung und des Baus finde ich: Der Rad- und Fußweg ist sehr gelungen!“





