Am Mittwoch, 01. Oktober 2025 um 19 Uhr steht bereits das nächste Spiel in Elgersweier an.
FVU I – FV Rammersweier I 1:3 (1:3)
Auch im sechsten Anlauf blieb der FVU punktlos: Am Sonntag unterlagen die Blau-Weißen im Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger Rammersweier mit 1:3. Bereits am morgigen Mittwoch gibt es die nächste Bewährungsprobe: Im Rahmen einer englischen Woche tritt der Hombe um 19 Uhr in Elgersweier an.
Wieder musste der FVU mit der Hypothek vieler fehlender Spieler in die Partie gegen Rammersweier gehen: Patrick Ben-Aissa, Felix Leisinger (beide privat verhindert), Justin Ringwald, Leon Lehmann, Carlos Rappenecker, Jan Bruder (alle Urlaub), Michi Schwarz (Hausumbau) und nicht zuletzt Kapitän Christian Gieringer (Kreuzbandriss) fehlten.
Dennoch gelang es FVU-Cheftrainer Stephan Schmid, eine schlagkräftige Truppe aufzubieten. Die zahlreichen Zuschauer sahen eine muntere Partie mit leichter Überlegenheit der Gäste. Der FVU hatte sich viel vorgenommen, aber Knackpunkt waren erneut die viel zu einfachen Gegentore: Viel zu leicht konnten sich die Gäste nach außen durchspielen, in der Mitte konnte Max Meier mit zu wenig Gegenwehr zum 0:1 und Kevin Kopf zum 0:3 einschießen (16., 36.). Das 0:2 ebenfalls resultierte nach einer zu kurzen Rückgabe der FVU-Abwehr – Kevin Kopf sagte danke (29.). Positiv: Der FVU ließ sich trotz des Nackenschlags nicht hängen und kam selbst zu guten Chancen. Goalgetter Stefan Schwarz mit einer wunderbaren Bogenlampe, Falikou Diamonde nach schöner Kombination frei vor dem Gästekeeper und erneut Schwarz aus kurzer Distanz (28., 31., 35.) scheiterten jedoch knapp. Mit dem Pausenpfiff belohnte sich Schwarz für seine sehr gute Leistung mit dem Anschlusstreffer: Nach Vorarbeit von Diamonde netzte er zum überfälligen 1:3 unter die Latte ein (45.). Pech für den FVU, dass sich der auffällig spielende Diamonde kurz vor dem Halbzeitpfiff verletzte und ausgewechselt werden musste. Dafür kam FVU-Legende Matthias Lehmann aufs Feld, der die Hintermannschaft sichtlich stabilisierte.
Rammersweier sollte kein Tor mehr erzielen, was noch durchkam, war die sichere Beute des stark spielenden FVU-Keepers Sascha Gutmann. Der FVU versuchte vehement, zum Anschlusstreffer zu kommen, doch in einer zerfahrenen Partie wollte kein wirklicher Spielfluss aufkommen. Ständig sah man einen Rammersweierer Spieler teils minutenlang auf dem Boden liegen, was den Spielrhythmus empfindlich beeinträchtigte und nur zu sechs Minuten Nachspielzeit führte – viel zu wenig aus Sicht der FVU-Fans, erfreulich aus Sicht der vielen Rammersweierer Anhänger. So kam der FVU nur noch zu drei wirklichen Abschlüssen: Einen schönen Schlenzer von Goalgetter Schwarz nach Vorlage des erneut gut spielenden Jens Alender drehte Rammersweiers Torhüter Yannick Anzaldi stark um den Pfosten (75.), bei einem Hammer von Enrico Tschiggfrei riss Anzaldi gerade noch entschärfend die Fäuste hoch (79.) und auch ein abgefälschter Freistoß von Matze Lehmann fand knapp nicht das Ziel (84.). So blieb es beim aus Sicht der Gäste nicht unverdienten 1:3-Auswärtssieg.
Fazit: Die einfachen Gegentreffer haben dem FVU auch in dieser Partie wieder das Genick gebrochen. Der stabile Auftritt in der zweiten Halbzeit weckte indes Hoffnung. Klar ist aber auch: Wenn immer wieder Spieler aus unterschiedlichen Gründen nicht zur Verfügung stehen, reicht es eben nicht in der Bezirksliga. Die verbleibenden zwei Monate bis zur Winterpause sollten sich daher alle Akteure uneingeschränkt zur Verfügung stellen, wenn es mit dem Klassenerhalt noch etwas werden soll.
FVU II – FV Rammersweier II 3:2 (2:0)
Die FVU-Reserve machte es vor, wie es geht: Mit viel Wille und Einsatz wurde gegen Rammersweier der erste Sieg eingefahren. Auch vom zwischenzeitlichen Ausgleich der Gäste ließ man sich nicht vom Kurs abbringen, am Ende erzielte Tapio Doß den umjubelten 3:2-Siegtreffer. Die weiteren Tore für den FVU erzielten Dennis Gutierrez und Elian Volk.
Das Spiel der FVU-Reserve in Elgersweier findet am Donnerstag um 19 Uhr statt.



