Lache isch d’ beschd Medizin!

Am 10. Mai werden sich im Lesesaal der Reichstalhalle die Balken vor Lachen biegen.

Das badische Unterhaltungswunder »De Hämme« Helmut Dold macht Station und liest aus seinem neuen Buch »Hämmes Hämmer« Witze und Geschichten und wird auch zur Trompete greifen. Der Taussendsassa weiß: Lachen ist gesund, verbindet und tröstet. Los geht’s um 19 Uhr, die Bläserjugend bewirtet. Karten gibt es im Vorverkauf für fünf Euro bei der Tourist-Information in Oberharmersbach.

Herr Dold, haben Sie einen Lieblingswitz?

Mein Lieblingswitz wechselt ständig. Momentan ist es ein herrlicher Witz über einen Papagei, den ich für das Buch leider zu spät gehört habe. In die zweite Auflage kommt er auf jeden Fall rein. Am Mittwoch in Oberharmersbach werde ich ihn auch erzählen!

Gibt es Dinge, über die Sie besonders gerne Witze machen?

Über die kleinen Schwächen von uns Menschen. Über unsere Eitelkeiten und über Arroganz. Auch über Neureiche lässt sich schön witzeln.

Und über was macht man keine Witze?

Keine Witze macht man über behinderte Menschen, Kranke, Ausländer und Flüchtlinge. Stellen Sie sich vor: Es gibt immer noch Witze über Hitler. Furchtbar ist das, unsäglich!

Warum funktionieren manche Witze nur auf Badisch?

Weil unsere Mundart viel charmanter und freundlicher ist als Hochdeutsch. Es gibt eine tolle Geschichte über dieses Thema im Buch »Rächti Lit«.

Über was dürfen sich Ihre Zuhörer am 10. Mai freuen?

Das ist jetzt meine elfte Buchvorstellung, und es wird ein sehr, sehr lustiger Abend. Viele, die schon bei meinen ersten beiden Büchern dabei waren, finden es klasse, dass ich dieses Mal auch singe und Trompete spiele. Schließlich sind diesmal auch Liedtexte im Buch.

Kennen Sie den? Was ist schwarz und gelb und macht »mmmus, mmmus«?

Kenn ich nicht! Lösen Sie bitte auf!
Eine Biene im Rückwärtsflug.