Kinder erfreuten den Nikolaus mit schönen Geschichten, Liedern, Gedichten und Musik

Familien zelebrierten gestern den Vorabend des Nikolaustags für die Kinder

Gestern Abend hatte ich Glück. Auf meinem Nachhauseweg begegnete ich dem Nikolaus und seiner großen Schar Begleitern. Gerade hatte der Nikolaus in der Zeller Straße acht Mädchen und Jungen besucht und wollte in die Siedlung huschen, als der Moment eine schöne Kulisse bot: Der Nikolaus mit seinen 20 Begleitern und einem ruppigen Biggesel vor der Nikolauskirche.

Kurz hatte der Nikolaus, der gestern Abend viel zu tun hatte, auch Zeit von seinen Besuchen bei den Kindern zu erzählen. Zahlreiche Familien zelebrierten den Vorabend des Nikolaustags für ihre Kinder und warteten mit ihnen auf den Nikolaus. Die Vorfreude bei den Kindern war groß.

Die Kinder selbst hatten für den Nikolaus Geschichten und Gedichte, Lieder und Musikstücke eingeübt. Dar­über habe er sich sehr gefreut, berichtet er von den schönen Vorträgen und der Adventsstimmung in den Wohnzimmern. Doch gehört schon eine Portion Mut dazu für den Nikolaus ein Gedicht aufzusagen oder ein Lied zu spielen – auch weil seine Begleiter zum Erschrecken und Gruseln waren. Die Kinder nahmen es aber tapfer.

Der Nikolaus selbst hatte sich zu jedem Kind ein paar Worte in seinem Buch notiert. Er hatte lobende Worte parat, aber auch Tadel. Besonders die kleineren Kinder waren erstaunt, woher er so einiges über sie wusste. Im großen Leinensack hatte der Nikolaus dann für jedes Kind ein Geschenk mitgebracht.

Im Lauf des Abends ging der Nikolaus in dreizehn Häusern ein und aus. Überall wurde er mit großer Vorfreude erwartet und herzlich willkommen geheißen. Etwas vor Mitternacht hallten die letzten Brüller seiner Begleiter durch den Ort und der Nikolaustag begann.

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