Helfer möchten allen Kindern eine Freude bereiten:

Heike Zink organisierte die Aktion »Gefüllter Schuhkarton«

Jedes Elternteil erinnert sich noch gerne daran, wie schön es war, als der Briefträger früher ein Päckchen vor Weihnachten vorbeibrachte. Heute gibt es viele Kinder in anderen Ländern, die davon nur träumen können. Heike Zink hatte in eigener Regie die Aktion »Gefüllter Schuhkarton« in Unterentersbach ins Leben gerufen, damit für diese Kinder ein Traum wahr wird – mit großem Erfolg.

Heike Zink, die Tochter des früheren Taxi-Unternehmens Franz und Annelore Schwarz, hatte schon immer das Verlangen danach, Kindern in Krisengebieten nicht nur zu unterstützen, sondern ihnen auch eine Freude zu bereiten. Dabei wurde sie auf die Aktion »Weihnachten im Schuhkarton« aufmerksam, zumal es dabei noch hieß: »Geschenke der Hoffnung«.

Jetzt war sie ganz in ihrem Element, ihre Glückshormone sprudelten regelrecht. Unterstützung fand sie vor 10 Jahren erst bei ihren Eltern und anschließend wurde der Kreis immer größer. Jeder wollte mithelfen, diese Aktion zu unterstützen. Am Samstagnachmittag war nun erneut ein Großaufgebot von Eltern des Kindergartens »Wirbelwind«, dem Elternbeirat, Arbeitskollegen und der Freundeskreis auf dem schönen Gelände des Ehepaares Heike und Peter Zink anwesend, um ihre mitgebrachten Schuhkartons mit den von ihnen auserwählten Geschenken zu füllen.

Unterstützt wurden sie dabei von der Chefin des Papierhauses Bechert in Zell, Martha Hoferer und von Mitarbeiter Max Brückmann von der Karl Knauer KG. Sie spendeten Schulhefte, Malstifte, Blöcke und vieles mehr. Zum Abschluss wurden alle Schuhkartons mit schönem Weih­nachtspapier eingepackt. Die Kosten für den Versand übernahmen die Anwesenden.

Bei den Beteiligten kam jetzt die Vorfreude zum Ausdruck, welche Freude aufkommen wird, wenn die Kinder diese Päckchen öffnen dürfen. Jetzt vergehen noch ein paar Tage, denn Anfang November organisiert das Damen-Modehaus Giesler in Zell die wertvolle Fracht in die verschiedenen Länder wie zum Beispiel nach Polen, Rumänien oder Slowakei zu verschicken.

Ein Lob aller Beteiligten galt der Organisatorin Heike Zink, denn solch eine Initiative, die von Herzen kommt, gibt es nicht alle Tage. Die Organisatorin wiederum hat schon weitere Pläne und stellt diese unter das Motto: »Ein ganzes Dorf packt!« Sie hofft natürlich, dass sie viele Interessierte findet, die diese Aktion unterstützen. Somit könnte das Zusammengehörigkeitsgefühl und die Freude der Kinder noch weiter vertieft werden.

 

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